Archiv der Kategorie ‘Basteln‘

 
 

Modellieren und Gestalten mit Fimo

06. November 2009 • Kategorie: Anleitungen für Fimo • Kommentare: 0

Fimo Modelliermasse eignet sich sowohl  zur Herstellung von Schmuck wie auch zur Gestaltung von Figuren. Durch das Aushärten im Backofen werden die Modelle haltbar.

Schmuck gestalten

Für die Gestaltung des Fimo Schmuckes gibt es nur ein Kriterium, Ihre Kreativität. Mit dieser Knetmasse können Sie einfache Perlen rollen. Sollen diese exakt gleichmäßig werden, gibt es praktischen Perlenformer. Sie können die Perlen mehrfarbig marmorieren, oder mit kleinen selbstgestalteten Millefiori –Mustern(tausend Blumen) verzieren.  Sollten Ihnen doch mal die Ideen ausgehen, gibt es dafür in Bastelbüchern viele Vorschläge und Anregungen.  Auch die Form und Größe der Perlen bestimmen Sie selbst. Also wird jedes Ihrer Schmuckstücke ein Unikat.  Besondere Effekte können Sie mit Schlagmetall,  Metallic-oder Glitzerpuder erzielen.

Ein besonderes Highlight sind Basalt-Perlen, die Sie mit Fimo und grobem Salz selbst herstellen können. Der  Trick dabei, die geformten Perlen in schwarz oder graphit werden dick in grobem Salz gedreht, das Salz wird mit den Händen oder mit dem Perlenformer fest in die Oberfläche gedrückt.

Nach dem Aushärten im Ofen werden die Perlen in Wasser gelegt. Hier löst sich das Salz auf und die Optik einer Basaltperle wird sichtbar. Diese können Sie noch mit kleinen geschliffenen Glassteinchen verzieren und, wenn es glänzen soll, mit Fimo-Lack bemalen.

Figuren oder Gegenstände modellieren

So vielseitig Ihre Fantasie ist so vielseitig sind die Möglichkeiten mit Fimo Figuren oder Gegenstände zu gestalten. Schlenkerpüppchen oder Windlichter, Bilderrahmen oder Reagenzglashalter, kleine Osterhäschen oder Weihnachtsmänner – mit dem passenden Kreativ-Zubehör wie Motivformen,  Modellierstäbchen, Nudelmaschinen, manchmal auch zweckentfremdete Küchengeräte werden Sie ob Ihrer eigenen Fähigkeiten begeistert sein.

Gestalten mit Schmelzolan

06. November 2009 • Kategorie: Möglichkeiten mit Schmelzolan • Kommentare: 0

Schmelzolan – der kreative Spass aus Ihrem Backofen

Mit diesem leichten Kunststoff-Granulat lassen sich Wohndekorationen, Schmuckstücke, Windlichter und Schalen aus Ihrem Backofen zaubern.

Verarbeitet wird dieses Granulat immer in Alu-Schalen oder Teflonformen. Geschmolzen wird bei 1800 C. Je glatter Sie den Gegenstand schmelzen wollen, je länger dauert die Backzeit im Ofen. Im noch warmen Zustand ist die Masse verformbar. Bitte Baumwollhandschuhe und geeigetes Werkzeug bereit legen.

Erkaltete Scheiben können Sie z.B. über ein umgedrehtes Glas legen und nochmals im Ofen erhitzen bis diese sich verformen, so erhalten Sie kleine Schalen oder Lampenschirmchen.

Besondere Formen für Reliefbilder, Bilderrahmen, Lichterketten prägen Sie nach eigenen Motiven oder nach Vorlagen aus Bastelbüchern. Hierzu verwenden Sie silberne Aluminium-Folien am besten 0,15 mm stark. Die Vertiefungen der Form verfüllen Sie mit Granulat in gewünschter Farbe und ab damit in den Ofen bis das Granulat nach Ihren Vorstellungen geschmolzen ist. Solange das Schmelzolan noch warm ist können Sie das Objekt verformen.

Nach dem Erkalten lässt sich Ihre Figur ganz leicht aus der Form nehmen.

Spezielle Effekte erzielen Sie durch einschmelzen von Schlagmetall oder nicht brennbaren Zierstücken. Diese Techniken sind besonders wirkungsvoll, wenn Sie Schmuck gestalten wollen, z.B. größere Anhänger, Broschen, Ringe.

Nun neugierig geworden? Aber Achtung, wie bei allen Bastelarbeiten besteht die Gefahr  süchtig zu werden.

Viel Vergnügen.

Sicherheitshinweise

Bei dieser relativ hohen Temperatur ist es selbstverständlich, daß diese Technik nicht unbedingt für Kleinkinder geeignet ist. Auch wenn Sie mit Schulkindern arbeiten, ist die Bedienung des Backofens von Erwachsenen zu gewährleisten.

Trick or Treat – Nett verpackt

29. Oktober 2009 • Kategorie: Pappmaschee • Kommentare: 0

Jedes Jahr am 31. Oktober, wenn es draussen dunkel wird kommen sie wieder, die kleinen Hexen und Geister in ihren mehr oder weniger gruseligen Verkleidungen und drohen mit “Saurem” wenn wir ihnen nichts “Süßes” geben.  Natürlich bin ich mit allen erdenklichen Süssigkeiten ausgestattet und möchte allen Kindern das Gleiche zukommen lassen.

Das geht am Besten wenn die Süssigkeiten vorher schon portioniert und abgepackt sind wie z. B. in diesen kleinen Kürbissen aus Pappmaschee. Sie sind ganz einfach herzustellen und auch eine nette Bastelidee für Kinder:

  • Kleine Luftballons (Wasserbomben) aufpusten und in längliche Form drücken
  • Oranges und Rotes Transparentpapier in ca. 3 x 3cm große Flecken reißen oder schneiden
  • Transparentpapierflecken mit Tapetenkleister überlappend und mehrschichtig auf die Ballons kleben
  • Ballons trocknen lassen (wenn die Zeit knapp wird dann vorsichtig bei max 75°C und Umluft im Backofen ca. 45 – 60 min je nach Stärke)
  • Wenn die Pappmaschee trocken ist wird der Luftballon aufgestochen und vorsichtig aus dem Papier entfernt
  • Den Rand im Zick-Zack zuschneiden
  • Nettes Gesicht ode Fratze draufmalen oder aufkleben
  • Kürbisse füllen und mit einer grünen Serviette abdecken

Alternativ: Geister werden aus weissem Transparentpapier gemacht.

Basteln mit Kleinkindern

29. Oktober 2009 • Kategorie: Bastelanleitungen, Basteln, Handarbeiten, Weihnacht • Kommentare: 0

Das hört sich im ersten Moment ganz einfach an, aber schon bei der weiteren Planung wird es schwieriger. Was basteln wir denn? Welche Technik verwenden wir? Viele Dinge aus unserer eigenen Kinderzeit fallen uns wieder ein. Jetzt im Herbst ganz einfach: ein Kastanienmännchen und seine Freunde. Kastanien und Blätter sammeln sind eine tolle Beschäftigung, wir sind mit den Kindern draussen, wir können ihnen zeigen wo Kastanien zu finden sind, wie die stachelige Schale nicht sticht und erklären ihnen warum bei den Bäumen die Blätter so herrlich bunt werden und zu Boden fallen.

Beim Basteln müssen wir dann aber die Regie übernehmen. Die Kastanien sind hart und die Zahnstocher spitz. Und irgendwie scheint mein Kind gar kein Interesse daran zu haben die Zahnstocher und die Kastanien mit dem Bastelfilz zusammen zu fügen. Nein, es hat eine Kastanie in der Hand und ist voll auf diese konzentriert.

Das liegt daran das Kinder ihre Umwelt “begreifen” müssen. Und das ist wörtlich gemeint. Alles wird angefasst und ausprobiert, ist es hart oder weich, warm oder kalt und ganz wichtig: wie tolerant ist es. Was kann ich alles damit machen? Das bei dieser Probe einiges kaputt geht liegt auf der Hand aber ich kann und will den Kindern keine böse Absicht unterstellen.

Alle Kinder begreifen ihre Umwelt auch mal mit der Zunge. Das ist vor allem bei Babys zu beobachten die Sachen in die Hand nehmen und dann zum Mund führen können. Dabei sprechen wir von der “Oralen Phase”, die ganz normal und wichtig für die Entwicklung des Kindes ist. Diese Orale Phase hat aber ein Open End oder anders formuliert: Kinder hören nie wirklich auf Sachen in den Mund zu stecken und zu probieren wie es schmeckt. Auch das müssen wir bei unseren Bastelvorhaben berücksichtigen. Gerade bei bunten Bastelaccessoires und Materialien z. B. Knetmasse müssen wir Vorsicht walten lassen und dürfen die Kinder nicht unbeaufsichtigt schalten und walten lassen. Wenn wir das alles berücksichtigen werden unsere Bastelthemen vermeintlich schon etwas eingschränkt.

Vor allem da wir Erwachsene dabei auch meist nur das Ziel vor Augen haben. Wir wollen ein Resultat, eine kleine Trophäe die wir stolz herzeigen und aufbewahren können als Erinnerung an die schöne GemeinsamZeit. Für die Kleinkinder hingegen ist der Weg das Ziel. Ausgiebiges Kneten ist vieeeel schöner als etwas zu formen. Und gerade fürs Kneten gibt es eine tolle und kostengünstige Alternative zur Knetmasse: Salzteig. Er ist schnell aus einfachen Zutaten in der gewünschten Konsestenz hergestellt, wer will kann ihn mit Lebensmittelfarben bunt färben und er hat bei dem Schnupfenwetter noch einen entscheidenden Vorteil. Durch das Salz haben es Keime schwer sich auszubreiten.
Ausserdem wird ein Kind den Salzteig bestimmt nur 1x in den Mund nehmen.

Neben dem Salzteig gibt es noch viele Möglichkeiten mit dem Kind zu basteln. Kinder sind sehr interessiert daran neue Techniken auszuprobieren und Materialien kennen zu lernen. Für die Eltern heißt das aber auch Lernen. Sie müssen Lernen ihrem Kind den dafür nötigen Freiraum einzuräumen und das heißt auch das man ständig die Verletzungsgefahr vor Augen hat. Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen auch wissen wie sich “spitz” anfühlt. Nehmen sie sich Zeit, erklären Sie Ihrem Kind die Utensilien, ihren Verwendungszweck sowie die Gafahrenquellen und lassen sie ihr Kind in ruhiger Umgebung! testen was es wissen will, natürlich jederzeit bereit einzugreifen wenn es wirklich gefährlich wird. Papier mit der Schere schneiden ist für Kinder eine Herausforderung, die Hand-Auge-Koordination wird gefördert und entschärft werden die ersten Schnittversuche mit Lernscheren, die Grifflöcher für Mama und das Kind haben. Wichtig zu bedenken ist hierbei auch das Kinder noch nicht über die nötige Kraft in der Feinmechanik verfügen und das nur qualitativ hochwertiges und leichtgängiges “Werkzeug” verwendet wird. Das ist zwar in der Anschaffung etwas teurer dafür aber langlebiger und bietet auch einen höheren Spaßfaktor da das Kind damit schneller alleine arbeiten kann.

Nach dem selben Prinzip wurden auch Gel-Wachsmalstifte entwickelt. Mit herkömmlichen Wachsmalern muß ein kleines Kind fest aufdrücken damit es genug Farbe aufs Papier bringt. Gel-Wachsmalstifte sind weich und geben ihre Farbe schon bei ganz leichtem Druck auf das Papier ab. Da macht Malen Spaß und wird ein beliebter Zeitvertreib.

Kniffliger ist für Kinder “Fädeln”. Für Anfänger sind hier große bunte Holzperlen und Wachskordeln bestens geeignet. Fortgeschrittene dürfen sich an Ausnähkarten wagen. Das sind mit Motiven vorgedruckte und perforierte Karten die mit Garn oder Wolle umnäht werden. Natürlich können die Motive vorher auch noch ausgemalt oder beklebt werden.

Mit diesen Gedanken und Anregungen wünschen wir Ihnen einen schönen Start in die Bastelzeit in der wir Ihnen gerne weitere Ideen für Groß und Klein geben werden.

Tischdekoration mit der Servietten-Artischockentechnik

13. Oktober 2009 • Kategorie: Serviettentechnik und Serviettenfalten • Kommentare: 0

DSC04916Eine Artischocke aus Servietten ist dekorativ und praktisch zugleich.  Jeder Gast kann sich z.B. bei Buffets oder Fingerfood-Snacks eine Serviette aus der Artischocke nehmen.

So einfach gehts:

Material:

  • mind. 30 Servietten
  • 1 Schüssel mit gewünschtem Durchmesser für den Aufbau

Und schon geht es los:

Jede Serviette wird zum Dreieck gefaltet und die langen Ecken zur Mitte hin nach unten gebogen.

Anschliessend auf der Rückseite umgefaltet (fest drücken!)

Für die unterste Reihe habe ich hier 6 Servietten verwendet. 2 Servietten nebeneinander halten und mit der 3. Serviette zusammenstecken. Wiederholen und den Ring schliessen.

Bei den nächsten Ringen werden die Servietten immer überlappend zusammengesteckt, so entsteht das Artischockenmuster und die “Konstruktion” wird ziemlich stabil.

In der obersten Reihe wird nur noch in jede 2. Serviette eine weitere gesteckt, so das eine Spitze entsteht. Wenn man mehr als 6 Servietten für den untersten Kranz verwendet sollte man auch schon in der vorletzten Reihe die Anzahl der Servietten etwas reduzieren um eine schöne Form zu erhalten.

Die fertige Servietten-Artischocke kann dann auch vorsichtig aus dem Gefäß genommen werden. In Folie verpackt bestimmt auch ein schönes Gastgeschenk.

Eine große Auswahl an passenden Servietten finden Sie in unserem Onlineshop.

Dekorieren und Verzieren mit der Serviettentechnik

25. Januar 2009 • Kategorie: Serviettentechnik und Serviettenfalten • Kommentare: 0

Benötigte Materialien:

  • Servietten mit Motiv
  • Borstenpinsel
  • Serviettenkleber  / Serviettenleim(glänzend oder matt erhältlich) / Acryllack (trocknet glänzend)
  • Untergrund auf den das Motiv der Serviette aufgebracht werden soll

TIPP: Prüfen Sie vor Bastelbeginn den Gegenstand den Sie verzieren wollen an einer unauffälligen Stelle auf Verträglichkeit mit dem Kleber !!!

Schneiden Sie zuerst das Motiv aus der noch 4-lagigen Serviette aus. Bei größeren Motiven können Sie das Motiv auch ausreissen, das ergibt weichere Übergänge. Danach muss die oberste Lage der Serviette, auf der das Motiv aufgedruckt ist vorsichtig von den 3 anderen getrennt werden.

Jetzt können Sie die Oberfläche des zu verzierenden Gegenstandes großzügig mit Kleber mit Hilfe des  Borstenpinsels einstreichen und das ausgeschnittene Motiv darauf legen. So lange der Kleber noch naß ist können Sie das Motiv auch noch behutsam verschieben. Wenn Sie mit der Positionierung des Motives zufrieden sind bestreichen Sie auch die Oberfläche des Motivs von der Mitte aus zum Rand hin mit dem Kleber und lassen das Ganze trocknen.

Dekosticker aus gebrauchtem Adventskalender

24. Januar 2009 • Kategorie: Bastelanleitungen • Kommentare: 0

Ich habe es  nicht übers Herz gebracht den ersten Adventskaltender meiner Tochter einach so zu entsorgen. Zwar habe ich ihren süßen Schokomund natürlich mehrmals fotographisch festgehalten aber das hat mir trotzdem noch nicht gereicht. Noch dazu beinhaltet der Kalender doch so niedliche Figuren: Bär, Schweinchen, Esel und Tiger.

Deshalb habe ich beschlossen diese Figuren etwas dauerhafter zu gestalten als mit Schokolade, nämlich mit Reliefgiessmasse. Diese eignet sich aus 2 Gründen besser als Gips:

  • sie trocknet weiss
  • sie trocknet schneller

Das Gießen ist wirklich einfach:

  • Zuerst mal das Plastikinnenleben aus dem Kalender holen, sämtliche Schokoreste durch einfaches Abwaschen entfernen, gut abtrocknen und auf eine gerade Oberfläche stellen.
  • Giessmasse laut Packungsanweisung anrühren (lieber weniger anrühren denn die Verarbeitungszeit kann sehr knapp sein)
  • Giessmasse in die Formen füllen. Um unschöne Lufteinschlüsse zu vermeiden kann man erst mal die Form mit einem Borstenpinsel mit der Gussmasse “ausmalen”, wichtig dabei ist das man jede Vertiefung trifft. Danach die Form weiter langsam mit der Gussmasse füllen bis sie “gestrichen” voll ist. So erhält man eine gerade Rückseite, optimal um den Dekosticker danach aufzukleben.
  • Gussmasse in Ruhe trocknen lassen, sonst bricht der Dekosticker. Trockenzeit dürfte aber nicht allzu lang sein weil ja nur wenig Material pro Form verwendet wird.
  • Wenn die Gussstücke etwas angetrocknet sind kann man auch kleine Schlaufen aus Draht anbringen oder einen Stab anbringen um es später als Dekostecker zu verwenden.
  • Die trockenen Gussstücke aus der Form drücken. Sollten Ränder überstehen oder auf der Rückseite doch ein “Buckel” entstanden sein so kann man diesen mit einem Messer oder Schleifpapier vorsichtig zu Leibe rücken.
  • Beim Bemalen sind Lust und Laune keine Grenzen gesetzt, ob bunt oder etwas edler nur die hohen Konturen mit Gold oder Silber.

Verwendungszwecke:

Verzieren von Bilderrahmen oder  Blumentöpfen, für Einladungskarten zum Kindergeburtstag , als Dekostecker mit eingegossenem Stab oder als Kühlschrankmagnet mit aufgeklebtem Magneten.

Viel Spaß beim Nachbasteln

PS: Der Schokoindustrie sei Dank gibt es jetzt auch Osterkalender!!!

Bastelideen für Salzteig

28. Dezember 2008 • Kategorie: Modellieren • Kommentare: 0

Wenn es draussen richtig ungemütlich ist kann Basteln mit Salzteig drinnen richtig gemütlich sein.

Das Grundrezept für ein fröhliches Knetvergnügen ist mit ganz einfachen Zutaten kinderleicht und günstig selbst herzustellen:

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Salz
  • knapp 1 Tasse Wasser
  • ein paar Tropfen Speiseöl

Das Mehl wird mit dem Salz gemischt, dann nach und nach das Wasser und das Öl zugeben und gut durchkneten. Lassen Sie den Teig dann etwa 20 Minuten ruhen und kneten Sie ihn dann nochmals kräftig durch. Der Teig sollte elastisch und gut zu formen sein, wenn er zu weich ist dann geben Sie noch etwas Mehl dazu, ist er zu trocken dann geben Sie langsam und nur teelöffelweise Wasser dazu.

Decken Sie den gerade nicht benötigten Teig mit Frischhaltefolie ab oder geben Sie ihn in eine Plastikschüssel damit er nicht austrocknet. So können Sie ihn auch an den folgenden Tagen noch verwenden.

Vor der Verarbeitung kann der Teig auch noch eingefärbt werden, entweder verwenden Sie Lebensmittelfarben oder farbige Gewürze wie Paprika, Curry, Pfeffer, Zimt oder Kakao.

Bei der Verarbeitung sind ihrer Phantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt.

  • Wenn Sie mit Ausstechformen arbeiten möchten dann walzen Sie den Teig wie normalen Plätzchenteig mit einem bemehlten  Nudelholz auf die gewünschte Stärke aus.
  • Figuren werden am einfachsten aus Kugeln und Kegeln geformt, denen Sie nach und nach ihr endgültiges Aussehen anmodellieren können. Wenn Teile zusammengefügt werden sollen dann befeuchten Sie die entsprechenden Stellen mit Wasser und drücken diese dann leicht zusammen. Auch Verbindungen mit Draht oder Zahnstochern (vorsicht bei der Backtemperatur!!!) sind möglich.
  • Schablonen sind ebenfalls sehr gut zur Gestaltung geeignet. Legen Sie den ausgerollten Teig am besten gleich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, den Teig oben mit etwas Mehl bestäuben damit die Schablone nicht festklebt und beim Ablösen die Oberfläche zerstört und umfahren sie die Schablone mit einer Nadel oder einem spitzen Messer. Den überschüssigen Teig dann vorsichtig entfernen und die Ränder mit etwas Wasser glätten.

Natürlich können Sie die Techniken auch kombinieren, wie z. B. einer Maus-Figur ein ausgestochenes Herz in die Hand geben.

Kleinere Kinder können ausgestochene Teile bearbeiten in dem sie z. B. Gewürze wie Nelken, Wacholderbeeren, Mais- oder Pfefferkörner hineindrücken. Einem Kugel-Igel können Stacheln aus Zahnstochern verpasst werden usw.

Getrocknet wird das Salzteigprodukt im Backofen, ein Aufgehen des Teiges ist unerwünscht. Vorsicht ist bei zu viel Hitze geboten, trocknet der Teig zu schnell und zu heiß ( ab 100° C) dann neigt er dazu zu reißen. War der Teig zu weich dann sackt er allmählich in sich zusammen.

Je nach Stärke des Motives kann das Trocknen einige Stunden dauern. Beginnen Sie mit einer Ofentemperatur von 50° C und steigern sie diese langsam auf 100 °C. Wenn der Teig innen hohl klingt und sich mit einer Nadel nicht mehr verformen lässt dann ist er fertig getrocknet.

Wölbt sich der Teig oder bildet er Luftblasen dann ist die Temperatur zu hoch gewählt.

Fertig getrocknet können unschöne Stellen mit Schleifpapier nachbearbeitet werden, ein eventuelles Bemalen oder Lackieren sollte erst nach Abkühlen des Teigstücks erfolgen.

Die Teigstücke können auch mit der Serviettentechnik weiterverarbeitet werden.

Basteln ist ein schönes Hobby

19. Dezember 2008 • Kategorie: Basteln • Kommentare: 0

Wer kennt nicht diese Momente in denen man am liebsten wieder ein Kind sein möchte? Ja, Kindheit und Spielen. Diese beiden nahezu untrennlichen Begriffe hänge unweigerlich miteinander zusammen. Irgendwann hat ein jeder Mensch schon einmal etwas gebastelt. Auch dann wenn es nur eine unscheinbare Kleinigkeit war, so hat doch nahezu jeder Mensch bisher die Erfahrung gemacht mit seiner eigenen Hände Arbeit etwas produziert, etwas erstellt zu haben.

Der Prozess des Bastelns stellt aus diesem Grund insbesondere für Kinder eine sehr wichtige Möglichkeit dar, die eigenen kreativen und motorischen Fähigkeiten zu schulen. Es gibt kaum eine andere vergleichbare Möglichkeit, wo es Kindern möglich ist sich derartig auszutoben. Der eigenen Phantasie und Kerativität sind beim Basteln keine Grenzen gesetzt. Erlaubt es was gefällt und machbar ist. Ein wunderbarer Nebeneffekt ist, dass die Kinder dann die von ihnen erstellen Kleinigkeiten beispielsweise wunderbar verschenken können.

Es gibt doch kaum etwas, worüber sich die stolzen Eltern mehr freuen als etwas gebasteltes für ihren eigenen Kindern. Für die Eltern ist es immer ein ganz besonderer Moment wenn die eigenen Kinder Freude strahlend auf ihre Eltern zugerannt kommen, sie umarmen und ihnen ein selbst gemaltes Bild, oder ein kleines Männchen aus Kastanien überreichen. Die Kinder lachen und freuen sich, weil sie merken, dass sie ihren Eltern mit dieser Art von Geschenken eine überaus große Freude machen.

Eine Freude, dere Größe mitunter kein Ende kennt. Neben all diesen schönen Effekten ist das Basteln aber vor allem eine gute Möglichkeit auch die Konzentrationsfähigkeit der Kinder zu schulen. Sie lernen so, sich auf die Bearbeitung eines Gegenstandes zu konzentrieren und die Arbeit bis zum letztendlichen Erfolg zu Ende zu führen. Basteln ist Leben. Bastelns ist eine wunderbare Erfahrung des eigenen kreativen Potentials.

Sterne

19. Dezember 2008 • Kategorie: Bastelanleitungen, Weihnacht • Kommentare: 0

In den Wintermonaten erfreut sich jedes Kind etwas Schönes zu basteln. Da Kinder oft ganz plötzlich auf diese Idee kommen, kann man ohne viel Vorbereitung und auch Material schöne Weihnachtssterne aus Gold oder auch Silberpapier basteln.
Das einige was zu zum Basteln noch benötigen, ist eine Schere. Jetzt kann es schon losgehen.
Legen Sie sowohl das Silber als auch das Goldpapier auf einen Tisch und nehmen sie einen kleinen Unterteller einer Tassse als Schablone und einen Kaffeebecher. Nun zeichnen sie mit einem Stift die Kreise vom Unterteller und auch der Kaffeetasse nach.
Wenn sie genügend Kreise ausgemalt haben, kann ihr Kind die Kreise ausschneiden. Sie haben jetzt sowohl kleine als auch große Kreise.
Wenn die Kreise ausgeschnitten sind, fängt das Basteln erst richtig an.

Falten sie die Kreise jeweils in der Mitte, die Ecken jedoch nicht so sehr fest durchdrücken. Dann falten sie den Halbkreis erneut und danach nochmal, sodaß am Schluß der Kreis wie ein Dreieck aussieht.
Nun kommt erneut die Schere zum Einsatz. Halten Sie das Dreieck so, dass die Spitze nach oben zeigt. Nun schneiden sie von der linken unteren Ecke, aber genau an der Ecke ansetzen, einen Schnitt bis zur Mittel und dasselbe an der rechten unteren Ecke. Die beiden Schnitte treffen sich, sodaß sie erkennen, dass sie erneut ein Dreieck ausgeschnitten haben.
Nun sind sie eigentlich schon fertig. Klappen Sie das Papier auf und sie werden einen wunderschönen Stern zum Aufhängen erkennen.