St. Martins Laterne “Fisch”
In unserem Kindergarten ist “Wasser” das Jahresthema welches natürlich auch zu St. Martin zur Geltung kommen soll. Was liegt da also näher als ein “Fisch” als Laterne.
Benötigte Materialien:
- 1 runder Luftballon
- ca 3 Seiten Tageszeitung
- Frischhaltefolie und Küchenpapier
- Transparentpapierflecken ca. 3×3 cm groß in verschiedenen Farben
- Tapetenkleister
- Draht
- batteriebetriebener Laternenstab
Der Fisch soll aus einem Stück sein, deshalb mache ich zuerst die Flossen. Das Zeitungspapier rolle ich zusammen und schneide dann mit einer Schere die Form der Schwanzflossen und der Brustflossen aus. Die Größe richtet sich dabei natürlich am Luftballon, der nachher den Körper des Fisches darstellen soll. Mit Klebsteifen werden die Ränder der Flossen zusammengehalten und mit dem Küchenpapier ausgestopft und dabei in Form gebracht und anschliessend mit Frischhaltefolie lückenlos umwickelt. Die Flossen sollen in dieser Urform auch etwas länger sein als sie danach eigentlich benötigt werden damit noch Fläche für die Befestigung am Fisch da ist.
Auf diese Teile werden nun mit Tapetenkleister die Transparentpapierstücke aufgeklebt, in mehreren Schichten übereinander. Gut trocknen lassen, wenn möglich über Nacht oder für ganz eilige vorsichtig bei ca. 75°C bei Umluft im Backofen. Richtig trocken sind die Flossen wenn das Papier nur noch mit knacken nachgibt (vorsichtig probieren), dann wird zuerst das Küchenpapier herausgezogen, dann die Zeitung und dann die Frischhaltefolie.
Die Schwanzflosse wird über das schmalere Ende vom Luftballon gesteckt und mit weiteren Schichten Transparentpapier und Kleber befestigt. Es muß nicht in einem durchgearbeitet werden, wenn die Masse zwischendurch trocknet ist es auch nicht schlimm. Die Brustflossen werden schräg zugeschnitten, bitte mind. 1cm. als Befestigungskante über lassen und in kurzen Abständen einschneiden. Die Befestigungskante dick mit Tapetenkleister einstreichen und die Flossen auf den Luftballon plazieren, erst wenn die Position stimmt wird der restliche Luftballon mit Transparentpapierstücken bedeckt bis auf ein Loch am “Rücken” des Fisches in das dann die Lampe gesteckt werden kann . Dieses Loch muß nicht groß sein, es kann nachträglich noch mit einer Schere vergrößert werden.
Augen und Mund werden zuletzt aus dunklerem zugenschnittenem Transparentpapier aufgeklebt.
Wenn der Fisch gut getrocknet ist wird der Luftballon aufgestochen, er zieht sich geräuschvoll zusammen und kann dann über das Lampenloch entfernt werden.





